Teaser Titanium und dessen Legierungen

Anwendungstechnik Titan und dessen Legierungen in der Nichteisenmetallindustrie

Titan und dessen Legierungen

Helle Oberflächen

GLÜHEN

Zu den verbreiteten Glühverfahren gehören das „Mill“-, Duplex-, Rekristallisations- und β-Glühen.

Titan ist bei höheren Temperaturen chemisch sehr aktiv und reagiert in einer Ofenatmosphäre leicht mit Sauerstoff, Stickstoff, Kohlenstoff und Wasserstoff. Außerdem verursachen alle Kontaminationsreaktionen eine Beeinträchtigung von Eigenschaften und sind mit Ausnahme der Wasserstoffreaktion irreversibel (wenn ein hoher Wasserstoffanteil vorliegt, ist Vakuumglühen erforderlich).

Die Atmosphäre im Ofen sollte frei von Wasserdampf und leicht oxidierend sein.

Messer Verfahren: Neutrotherm 

 

SINTERN

Definition nach ISO 3252: Sintern ist die „Wärmebehandlung eines Pulvers oder eines Presskörpers bei einer Temperatur unterhalb der Schmelztemperatur des Hauptbestandteils mit dem Ziel, die Festigkeit zu erhöhen, indem sich die Pulverteilchen miteinander verbinden.“

Das Sintern von Titan und dessen Legierungen findet zwischen 900 und 1000 °C in einem inerten Schutzgas wie z. B. Argon statt, wodurch eine Wasserstoffaufnahme von Titan ausgeschlossen wird.

Beim heißisostatischen Pressen (HIP) werden chemisch reine Komponenten in ein erwärmtes, mit Argon gefülltes Gefäß gesetzt und mit Drücken von 70 bis 105 MPa beaufschlagt.

Messer Verfahren = Neutrotherm

 

HARTLÖTEN UND HOCHTEMPERATURLÖTEN

Hartlöten ist ein Fügeverfahren, welches Metalle mit Hilfe eines Lotes dessen Schmelztemperatur über 450°C, aber unter der Schmelztemperatur des Grundwerkstoffs liegt, miteinander verbindet.

Hochtemperaturlöten ist flussmittelfreies Löten unter Luftabschluss (Vakuum, Schutzgas) mit Loten, deren Schmelztemperatur oberhalb 900°C liegt.

Je nach Grundwerkstoff kommen beim Ofenlöten unter Verwendung von Flussmittel und Schutzgas und beim Hochtemperaturlöten zwei verschiedene Arten von Gasatmosphären zum Einsatz:

Chemisch inerte Atmosphären, die die zu lötenden Teile vor dem Kontakt mit anderen gasförmigen Elementen schützen. Diese könnten beim Löten mit den Metallen reagieren und auf der Oberfläche einen Film entstehen lassen, der das Fließen des geschmolzenen Lots und die Benetzung mit dem Lot verhindern kann.

Titan und Titanlegierungen besitzen Oxidfilme von hoher Stabilität; außerdem neigen sie dazu, sowohl Stick- als auch Wasserstoff aus jeder Atmosphäre in ihrer Umgebung zu absorbieren. Sowohl Titanhydrid als auch Titannitrid lassen Titan verspröden. Deswegen ist es von grundlegender Bedeutung, das Löten von Titan oder Titanlegierungen im Vakuum oder unter einer Helium- bzw. Argonatmosphäre durchzuführen.

Messer Prozess = Neutrotherm 

Kundenprozess Wärmebehandlung Titan und dessen Legierungen in der Nichteisenmetallindustrie

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